Cornelia Jeske ist Journalistin, Buchautorin, Schreibcoach, Fotografin und Markenstrategin.

Storytelling für Medien, Marken und Menschen

Redaktion und Lektorat

Konzept und Text für Lernformate

Schreibcoaching und Ghostwriting

Fotografie (Event, Porträt, Reportage)

Corporate Wording


6 (mehr oder weniger) oft gestellte Fragen über mich und meine Arbeit

1. Du bist Expertin für Storytelling – wie lautet deine eigene Story?

Lebensgeschichten lassen sich ja selten in klassische „Heldenreisen“ überführen, auch meine tut sich da schwer. Aber vielleicht so: Am Anfang kritzelt ein kleines Mädchen erste Geschichten in Schulhefte und flüchtet sich damit in andere Welten. Am Ende steht eine erwachsene Frau, die viele Bücher veröffentlicht und immer noch Spaß an Geschichten hat – aber jetzt mit einer anderen Mission: Nicht mehr Eskapismus, sondern der Wunsch via Storytelling im Hier und Jetzt etwas zu bewegen. Dazwischen geschieht natürlich alles, was eine gute Story ausmacht: Mentor*innen treten auf, Krisen passieren, Wendepunkte ändern den Fokus – und natürlich lernt die Heldin irre viel dazu.

2.Was hast du alles gelernt?

Zuerst das journalistische Handwerk – Texten, Recherchieren, Blattmachen. So schreiben, dass es nicht langweilt. Stories finden. Auf den Punkt kommen. Als Buchautorin habe ich den langen Atem geübt und als Ghostwriterin, in der Sprache anderer zu schreiben, ihren Ton zu treffen. Das hilft mir heute auch, wenn ich als Markenstrategin Corporate Wordings für Unternehmen entwickle und Storytelling gezielt in Markenbotschaften und Claims einsetze. Vor ein paar Jahren habe ich noch Fotografieren und Bildbearbeitung gelernt – noch mehr Möglichkeiten also, Geschichten zu erzählen, diesmal mit Bildern. Aktuell beschäftige ich mich mit Lernformaten und sehe, wie hier all meine Skills zusammenfließen.

3. Warum jetzt auch Lernformate?

Ich habe schon immer gern gelernt – als Schülerin und Studentin, aber noch lieber als Journalistin und Buchautorin. Mich ganz in ein Thema reinknien zu dürfen, habe ich immer als puren Luxus genossen. Heute ist die Zeit knapper, die Welt komplexer, die Demokratie gefährdeter. Lernen ist zu einer gesellschaftlichen Aufgabe geworden – Wissen gibt Orientierung, öffnet Horizonte und stärkt Werte. Mich interessiert: Wie lassen sich spannende Formate entwickeln, die Wissen im Kopf verankern und dabei so fesselnd sind, dass man gar nicht merkt, wie viel man gerade lernt?

4. Welches deiner Bücher liegt dir besonders am Herzen?

Ach du dickes B. erzählt die Geschichte der Hauptstadt anhand ihrer Pleiten. Aus mehr als 100 Jahren habe ich 23 spannende, lustige und dramatische Geschichten ausgegraben und aufgeschrieben. Scheitern ist ja eine Wunderwaffe im Storytelling. Allein deswegen hat die Arbeit an dem Buch großen Spaß gemacht. Und ich konnte eine Menge über meine Wahlheimat Berlin lernen – und darüber, was das Scheitern mit den Menschen, ja mit einer ganzen Stadt so anstellt.

5. Du schreibst für verschiedene Zielgruppen. Welche fordert dich am meisten?

Kinder! Da muss jede Geschichte spannend sein, um sie mitzunehmen, und trotzdem so klar, dass sie alles verstehen können. Es soll einfach sein, aber nicht zu einfach: Kinder merken sofort, wenn sie unterschätzt oder belehrt werden … An meiner Arbeit für das Kindermagazin Leo von DIE ZEIT schätze ich diese Übung sehr, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und trotzdem Bilder und Emotionen zu wecken.

6. Wie verändert KI deine Arbeit?

Ganz ehrlich: Es tut schon weh, wenn für das, was ich mein Leben lang gut gemacht habe, jetzt eine Künstliche Intelligenz schneller und günstiger eingesetzt wird – zumal sie nur so gut texten kann, weil sie von Schreibenden wie mir gelernt hat. Aber es sind höchst spannende Entwicklungen, die ich interessiert verfolge. Und natürlich hat KI klare Vorteile – sie verschafft mir Zeit für das, was sie selbst nicht kann: Haltung zeigen, eine Dramaturgie entwickeln und den roten Faden in einer Geschichte setzen.


Pressestimmen

„Dieses Buch darf in keinem Berliner Bücherschrank fehlen!“ (Radio Eins über Ach du dickes B.)

„Die Autorin fasst die Berliner Blamagen erstmals zusammen – und verknüpft sie zusätzlich so geschickt und vergnüglich, dass die Lektüre eine helle Freude ist.“ (sueddeutsche.de über Ach du dickes B.)

„Die Autorin schreibt kurzweilig und skizziert die Stadt und das Leben mit all ihren Facetten. Der Leser lernt eine Menge über das nicht einfache Leben in der Metropole kennen.“ (arte über Ein Jahr in Istanbul)

„Das Buch macht Lust, sofort loszufahren ans Meer. Schön und unterhaltsam geschrieben.“ (Amazon-Kundenrezension über Eskapaden an die Ostsee)

„Den Autoren ist ein spannendes Lesebuch gelungen über die Macht der olympischen Idee und ihre Auswirkungen auf eine Stadt.“ (ZDF über Operation 2012, mit Grit Hartmann und Jens Weinreich)

„Mitreißend kann sie erzählen.“ (Rheinischer Merkur über Ungezähmt)


Portfolio Lernformate

Bauhaus Dessau: 100 Jahre Bauhaus nahm Google Arts & Culture im Jahr 2019 zum Anlass für eine umfassende virtuelle Bauhaus-Schau – und gemeinsam mit Astrid Alexander vom Büro KunstFormate konzipierte und realisierte ich für Bauhaus Everywhere einen Großteil der Online-Ausstellungen zu den verschiedensten Themen rund um die berühmte Designschule aus Deutschland. So entdeckte ich spannende Parallelen zwischen Walter Gropius und Oscar Niemeyer, fand den schönsten Campus Afrikas und lernte, warum das Dreieck gelb, der Kreis blau sein muss. Ein großes Vergnügen war der Studienguide fürs Bauhaus, eine Zeitreise ins Jahr 1927.

Staatliche Museen zu Berlin: Im Büro KunstFormate arbeitete ich am Auftritt der Staatlichen Museen von Berlin auf der Online-Plattform Google Arts & Culture mit. Hierfür verfasste ich diverse Inpainting-Touren durch ausgewählte Gemälde der Museen (zum Beispiel durch das Bild Schinkel in Neapel von Franz Ludwig Catel aus dem Jahr 1824 oder Manets Im Wintergarten von 1878/79) sowie kurzweilige Storys für ein junges Publikum, das auf diese Art für die Museumsinsel begeistert werden sollte (Beispiele: Pass auf, was du dir wünschst – Über Das Urteil des Paris von Doman Hering um 1529; Beziehungsstatus: Es ist kompliziert – Über Amor und Psyche von Reinhold Begas, 1854 – 1857).

Deutsche Wildtier Stiftung: Mit dem wunderbaren Team bei Novamondo entwickelte ich interaktive Rallyes für die App Actionbound – eine Wildbienen-Rallye für Familien, die spielerisch ins Reich der Bestäuber führt, eine Nachtschwärmer-Tour in Friedrichshain, die die Faszination der Nachtfalter mit Berliner Clubkultur verknüpft, sowie eine Tagfalter-Rallye in Neukölln, die den Wandel von der Raupe zum Falter als Mutmachgeschichte erzählt. Mit Fragen, Spielen und Storytelling verwandeln sich Stadtspaziergänge in kleine Expeditionen, die Wissen vermitteln und Lust auf Artenvielfalt machen.


Interesse an einer Zusammenarbeit? Schreiben Sie mir an mail@cornelia-jeske.de